Rom

Auf meiner ‚bucket list‘ stand schon seit langem Rom. Was für eine Stadt! Quirlig, ständig laut, die Autohupe ist wesentlicher alltäglicher Bestandteil, dazwischen Sirenengeheul von Polizei, Eskorten oder Ambulanz. Alles rennt durcheinander. Man muss Mut haben die Straße zu überqueren. Selbst am Zebrastreifen kann man verhungern, kein Auto- oder Rollerfahrer würde je auf die Idee kommen stehen zu bleiben, um einen Fußgänger passieren zu lassen. Wer nicht losläuft bleibt stehen bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Die Metro – dicht gedrängt steht man da drin. Eine Ölsardine liegt im Vergleich dazu wahrscheinlich bequem. Nicht anders in den Bussen. Umfallen, unmöglich! Die Italiener scheinen Gummiarme zu haben. Jedenfalls ist es ihnen möglich in diesem Gedränge aus Handtaschen oder Jacken etwas herauszufischen – meist das Handy. Und niemanden stört es, wenn der Nachbar lautstark und gestenreich!!!! ins Handy brüllt.

Man braucht Nerven wie Stahlseile für diese Stadt. Wohl dem, der am Abend die Schotten dicht machen und seine Ruhe finden kann.

Trotzdem, eine wunderschöne Stadt. Neun Tage war ich dort – viel zu kurz! Eines Tages werde ich wiederkommen – müssen.

Für’s erste: hier meine Eindrücke.