Wie kann ich Geld sparen?

1) Viele Menschen sind es gewöhnt unterwegs einen Imbiss zu nehmen, einen Kaffee zu trinken. Bei genauem Hinsehen sind es diese Gewohnheiten, die einem das Geld aus der Tasche ziehen. Der Snack hier, der ‚coffee to go‘ dort. Schnell sind da 10 Euro ausgegeben. Ausgehend davon, dass dies bei einer 5-Tage-Woche täglich vorkommt, ist man, abzüglich 4 Wochen Urlaub und 2 Wochen Feiertage / Brückentage bei stattlichen 2300,00 Euro pro Jahr! Ein hübsches Sümmchen, nicht wahr?

2) Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Selber kochen, ist schon in vielen Familien zum Fremdwort geworden. Statt dessen werden die vielen Möglichkeiten der Essenslieferung oder des Schnellrestaurants genutzt. Locker ist man für sein Essen zwischen 7 und 12 Euro los. Eine, übers Jahr betrachtete teure und zugleich höchst ungesunde Ernährung. Ich plädiere zur Rückkehr an den heimischen Herd (nicht zur heimischen Mikrowelle!). Frische Lebensmittel selbst zubereitet sind um ein vielfaches billiger. Oftmals ist so, dass man die Reste auch am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen und dort verzehren kann. Auch hier hat es den Vorteil, dass man kreativ wird und sich überlegt, was kann man gut miteinader kombieren. Ich sage ja nicht, dass man nie mehr in ein Restaurant gehen soll, aber die Reduzierung auf bewußt ausgewählte Tage ist enorm gut fürs Budget! Übrigesn: Kochen kann man lernen (kostenlos bei Youtube) und Rezepte gibt es millionenfach im Internet.

3) Oftmals lebt man in einer Wohnung, die eigentlich viel zu groß ist. Wie wäre es, wenn man einen Untermieter bei sich aufnimmt. Die Miete und die Nebenkosten reduzieren sich. Wieder Geld, das den Reiseplänen gut tut.

4) Ist es notwendig Geld für Firmen auszugeben, die einem Internet, Fernsehen und Telefon per Kabel ins Haus liefern? Wir leben in einer Zeit, da dies nicht mehr notwendig ist. Ein Telefon reicht, das Handy! Fernsehen kommt per DVBT ins Haus. Und surfen kann man (übrigens dabei auch Fernsehen) heutzutage locker mit Internet-Flatrates. Ich denke, es lohnt die Überlegung, ob die Kabelkosten von 40-50 Euro pro Monat notwendig sind:

5) Wie wär es darüber nachzudenken eine passendere Kreditkarte anzuschaffen. Obwohl diese Geld kostet, dürfte die Investition gerechtfertigt sein. Warum? Banken sind auf unser Geld aus, möchten mit unserem Geld dubiose, den Steuerzahler belastende Geschäfte machen. An diser Stelle ein humoristischer Beitrag.
Man kann mit Traveller-Kreditkarten kostenlos weltweit Geld vom Konto abheben. Das dürfte der Hauptgrund sein, denn die sonst üblichen Gebühren können einem wirklich graue Haare wachsen lassen. Zudem hat es den Vorteil, dass man sich um Wechselkurse keine Gedanken machen muss. Die Ausgaben werden einfach zum Tageskurs abgerechnet. Es fallen auch hier keine Wechselgebühren an; ‚Aus die Maus‘ für gierige Wechselstubenbetreiber.  Je nach Wahl sammelt man mit jedem Bezahlvorgang Punkte, Avios, Meilen – die Namen der Babies sind vielfältig. Eines haben sie aber gemeinsam: Man kann diese Punkte einlösen und kommt so in den Genuss günstigerer Flüge, Mietwagen, Hotels. Üblicherweise entsprichen 2 Euro einem Punkt. Bei bestimmten Aktionen sammelt man aber oftmals ein Vielfaches an Punkten für den Gegenwert eines Euros.

5) Indem man bei bestimmten Firmen den Newsletter abonniert, kommt man oftmals auch in den Genuss zusätzlicher Punkte.

6) Das Thema Energiesparen ist in aller Munde. Auch hier gilt die Devise zu überlegen, ob man seine herkömmlichen Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzt. Diese mögen beim Kauf erstmal  preislich zu Buche schlagen, letztlich ist der Kauf, übers Jahr gerechnet, lohnenswert. Das Gleiche gilt übrigens für Heizkörperventile. Heutzutage gibt es programmierbare Ventile, die Billigvariante von Smart-Home. Diese kann man für die gesamte Woche so einstellen, dass es in Zeiten der Anwesenheit gemütlich warm ist, während der Abwesenheit die Temperatur jedoch gedrosselt wird. Die Nebenkostenabrechnung verliert somit ihren Schrecken.

7) Braucht man eigentlich immer Neuware? Auch hier lohnt sich die Überlegung, ob gebrauchte Waren nicht auch ausreichend sind. Diese Second-Hand-Ware ist um ein vielfaches günstiger und bietet der Wegwerfgesellschaft die Stirn.

8) Ist es notwendig immer den neuesten Film sofort im Kino anzusehen? Mit etwas Geduld kann man diese Filme später im Fernsehen wiederfinden, oder man kann sie im Internet, legal übrigens, ansehen. Natürlich ist der Film im Kino ein Tageshighlight, aber er kostet Geld, viel Geld!

9) Rauchen und Alkohol sind auch solche Geldfresser. Sicher ist dies ein Reizthema für viele. Wenn es aber um Einsparungen geht, dann ist dieser Aspekt ganz wesentlich. Wer täglich eine Schachtel Zigaretten raucht gibt im Schnitt 5 Euro dafür aus. 365 Tage mal 5 Euro ergeben 1825 Euro, die man im Jahr verbrennt. Für Alkohol gilt ähnliches. Schade eigentlich, denn unterwegs hätte man diese Geld besser ausgeben können.  Die gesundheitlichen Vorteile brauche ich sicher nicht zusätzlich erwähnen.

10) Für diejenigen, die eine gute Anbindung an den ÖPNV haben oder sogar mitten in der Stadt wohnen, sollte der nächste Tipp interessant sein: Brauche ich wirklich ein Auto? Dieser fahrbare Untersatz nimmt neben der Monatsmiete für die Wohnung den zweithöchsten Geldbetrag in Anspruch. Die Unterhaltskosten sind nicht allein mit dem regelmäßigen Besuch an der Tankstelle beglichen. Wartung, Ersatzteile, TÜV, Steuer, Maut, Versicherung, Unfallkosten, Garage/Stellplatz/Anwohnerausweis, Anschaffungskreditraten – das alles sind Kosten die möglicherweise durch die Aschaffung des Kfz stark reduziert werden können. Alternitiv kommt die Monatskarte des regionalen ÖPNV ins Spiel, oder das  Fahrrad oder gutes Schuhwerk oder Taxi oder Carsharing. Mein Auto kostet mich im Jahr 5550 Euro. Das mag nicht überall so sein. Aber allein die Summe ist geeignet über dieses Thema nachzudenken.